| 5. und 6. Raceday - Eine höhere Macht meint es gut mit uns Geschundenen |
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| Geschrieben von: Benjamin Rossmann | ||||||||||||||||||
| Freitag, den 28. Januar 2011 um 21:23 Uhr | ||||||||||||||||||
5. und 6. Raceday - Eine höhere Macht meint es gut mit uns Geschundenen
Auch für die Kajak-Etappe galt es wieder optionale CPs zu berechnen und sämtliches Equipment zusammenzustellen, was die Nacht wieder sehr kurz werden ließ.
Schon am Abend frischte der Wind unglaublich auf und wir alle gingen mit der Hoffnung in den Schlafsack, dass der Wind weniger werden würde, denn der würde die ohnehin schon abartige Etappe noch viel schwieriger machen. Dazu kam, dass ich bei diesem Geflatter der Zeltwand, was wie ein ständiges Anstupsen von der Seite wirkte, einfach kein Auge zutun konnte. Nach ca. einer Stunde im Zelt entschloss ich mich, meinen Schlafsack und die Isomatte zu nehmen und mich in den Windschatten der großen Sanitäranlage des Strandes zu legen. Da war es so gut wie windstill und ich konnte gut schlafen. :-) Am nächsten Morgen dann der Schock – der Wind war kein bisschen weniger geworden und wir malten uns schon gefühlte 200 Kilometer paddeln aus. Wir bereiteten trotzdem alles für einen Start um 7:00 Uhr vor. Die ersten Meldungen des Veranstalters waren dann auch erst mal nur eine Verzögerung des Starts, bis die Organisatoren sich vernünftigerweise dazu durchgerungen hatten den ersten Tag der zweitägigen Seekajak-Etappe komplett abzusagen. Wir freuten uns natürlich nicht schlecht über Aussicht auf einen „freien“ Tag nach der Tortur der Vortage!
Die Strecke von Mirfa nach Abu Dhabi, die wir eigentlich auf dem Persischen Golf per Kajak zurück legen wollten/sollten, fuhren wir dann mit dem Bus. Da der Wind am zweiten Tag immer noch nicht weniger geworden war, organisierte der Veranstalter ein Kajak-Rundkurs-Rennen im Hafen von Abu Dhabi. Dieser ist durch die vorgelagerten künstlichen Inseln relativ windgeschützt.
Mit den ca. 40 Kilometern, die zurückzulegen waren und den insgesamt zwölf CPs, an denen man zu checken hatte, dauerte diese Etappe für uns ca. 3:42 h. Für das Checken am CP müssen alle vier Athleten eines Teams am Ufer anlegen, aus dem Kajak steigen, ca. 30 Meter zum CP laufen und wieder zurück zum Kajak.
Am Ende konnten wir unseren sensationellen dritten Gesamtplatz überlegen halten und waren überglücklich, dass wir es hinter uns hatten. :-) Am selben Abend war dann noch die Siegerehrung, bei der wir dann unsere hart erarbeiteten Bronzemedaillen feierlich von einem der vielen Prinzen des Königshauses überreicht bekamen. Im Nachhinein bin ich natürlich wieder froh dabei gewesen zu sein und einen dermaßen unerwarteten tollen Erfolg feiern zu dürfen, trotzdem wird diese Teilnahme bei der Abu Dhabi Adventure Challenge definitiv meine letzte gewesen sein. Abschließend möchte ich mich noch bei allen meinen Sponsoren für die Unterstützung bedanken, ohne die mir dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 22:29 Uhr |






















