Start News Meine persönliche Charity-Radtour für Haiti
07 | 09 | 2010
Meine persönliche Charity-Radtour für Haiti PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Benjamin Rossmann   
Donnerstag, 28. Januar 2010 um 09:53 Uhr

Meine persönliche Charity-Radtour für Haiti

 

Jeder von uns hat die schrecklichen Bilder aus Haiti und das unfassbare Leid der Menschen dort im Fernsehen, in der Zeitung oder im Internet gesehen. Vergangenen Donnerstag habe ich mich entschlossen meine Trainingseinheiten auf dem Rad mit einer guten Sache für die betroffenen Menschen von Haiti zu verbinden. Ich bin mit dem Rad bei nicht ganz optimalen Wetterbedingungen nach Kaiserslautern geradelt und habe dort Thrombozyten gespendet. Jetzt werdet ihr euch fragen, was haben die Menschen von Haiti davon und wieso fährt er dafür nach Kaiserslautern.

Zum einen bin ich nach Kaiserslautern gefahren, da ich dort während meines ganzen Studiums Thrombozyten gespendet habe und es außer in Kaiserslautern in nächster Nähe nur noch in Bad Kreuznach möglich ist. Außerdem ist es ziemlich schwierig ist einen Termin zu bekommen.

Zum anderen haben die Menschen von Haiti was davon, weil ich die bescheidenen 75,00 Euro, die ich für die Thrombozyten-Spende bekommen habe an die Welthunger Hilfe gespendet habe. Die Welthungerhilfe kämpft  weltweit unermüdlich gegen Hunger.


Das Problem Hunger

Hunger hat viele Ursachen: Kriege, Raubbau an der Natur, Klimaveränderungen und Hungerkatastrophen, unfaire Handelsbedingungen, korrupte Regierungen, fehlende Demokratie und Armut.

Unsere Antwort: Chancen geben

Die Welthungerhilfe leistet Hilfe aus einer Hand: von der schnellen Nothilfe nach einer Katastrophe bis zu langfristigen Projekten mit einheimischen Partnern. Den Hunger zu überwinden heißt für uns auch, die Armut überwinden. Wir unterstützen in Not und Armut geratene Menschen unabhängig von ihrer Hautfarbe, Konfession oder Weltanschauung. Helfen kann aber nicht heißen, Geschenke zu verteilen. Wirksame Hilfe heißt: Menschen Chancen zu eröffnen, ihr Leben, ihre Zukunft frei von Hunger und Not selbst zu gestalten - Hilfe zur Selbsthilfe.

Quelle: www.welthungerhilfe.de

 

In unserem reichen, hochentwickelten Deutschland sind uns viele Dinge so selbstverständlich geworden, dass wir sie gar nicht mehr zu schätzen wissen. Ich denke auch, dass wir viel zu oft wegen Dingen unglücklich sind die wir nicht haben, anstatt uns über die Dinge zu freuen die wir haben. Ich denke da auch vor allem nicht an materielle Sachen, sondern so vieles, was man mit Geld nicht kaufen kann.

Ich würde mich freuen, wenn ich euch einen Anstoß zum Nachdenken gegeben habe.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 09:58 Uhr
 
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