Start Hawaii-Blog Manchmal zählt nur das finishen
07 | 09 | 2010
Manchmal zählt nur das finishen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Benjamin Rossmann   
Sonntag, 11. Oktober 2009 um 11:26 Uhr

Erstmal vielen Dank an alle die mir die Daumen gedrückt haben und mir seelisch beistanden.

Leider habe ich nicht das erreicht, was ich mir vorgenommen habe, aber ich sehe es mit einem positiven Aspekt. Nämlich, dass ich nicht aufgegeben habe. Und Grund hätte ich auf jeden Fall gehabt.

Das Schwimmen lief eigentlich sehr gut, außer dass ich mich wieder verschwommen habe. Klar, ich höre schon die Kommentare: "War ja klar." "Kauf die nen Navi!" Usw. Aber ich meine, dass die schlechten Schwimmer besonders im kleinen Profifeld stark benachteiligt sind. Die Schnellen Schwimmer haben ihr "Führungsfahrzeuge" und dahinter bildet sich eine schöne Schlange, in der annähernd jeder einen Schwimmer vor sich zur Orientierung hat. So jemand wie ich, der irgendwann komplett alleine schwimmt ist alleine auf die Bojen angewiesen. Diese sind aber besonders vor und nach der Wende viel zu weit auseinander gewesen. Bei dem Wellengang den wir hatten habe ich mal wieder die Bojen von der Gegenseite angepeilt und bin Zickzack geschwommen. So war ich sicher wieder 5 Minuten länger unterwegs und trotzdem zwei Minuten schneller als letztes Jahr. Sehr ärgerlich.

Das zweite große bzw. größere Problem was ich heute hatte, war dass ich nach ca. 10 - 15 Meilen auf der Laufstrecke Durchfall bekommen habe und insgesamt 3 Mal auf dem "Örtchen" war. Ich konnte ab da dann nicht mehr mein angepeiltes Tempo laufen. Ab da hieß es für mich nur noch weiter zu laufen, versuchen irgendwie Nahrung aufzunehmen und zu finishen. Auf meine Zeit oder die Platzierung habe ich ab da nicht mehr geschaut.

Manchmal zählt halt nur noch das finishen. Deshalb war der Tag auf voll ok für mich.

Eine kleine Überraschung gab es noch als wir ins Appartement zurück kamen. Hier hatten sich zwei Rotköpfe (den genauen Namen habe ich noch nicht raus gekriegt) verirrt, weil wir die Balkontür nicht geschlossen hatten. Wir haben eine Viertelstunde gebraucht sie wieder ins Freie zu befördern! :)

Wettkampfbericht Teil 2 hier

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. November 2009 um 08:51 Uhr
 
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